Coca Cola schließt mehrere deutsche Standorte – eine schlechte Nachricht?

160614_Secret_Wach auf Menschheit_300x250Coca Cola schließt Standorte und die Welt denkt nur an die verlorenen Arbeitsplätze, anstatt die positive Entwicklung zu sehen. Wirtschaftliche Interessen stehen wieder vor den menschlichen. Es wird der Wirtschaft nicht gut tun, Arbeitsplätze fallen weg und dadurch kann weniger konsumiert werden, der Verbraucherindex sinkt… Eine furchtbare Vorstellung für viele wachstumsorientierte Bürger. Frei nach dem Motto: „Sozial ist was Arbeit schafft.“, wird hier alles andere verdrängt. Was ist wirklich sozial? Was bedeutet die Schließung der Standorte von Coca Cola wirklich? Und welche Auswirkungen hat Coca Cola auf den menschlichen Körper und unseren Planeten?

Aktuelle Situation bei Coca Cola

Am Berliner Standort sollen rund 140 Arbeitsplätze in der Getränkeherstellung wegfallen. Coca-Cola schließt zudem zum 1. August seine Standorte in Bremen und Oldenburg. Betroffen sind nach Unternehmensangaben rund 360 Mitarbeiter, davon allein 319 am Produktionsstandort Bremen. Coca-Cola begründete den Schritt mit einer „Straffung des Produktionsnetzwerkes”, mit der das Unternehmen auf geänderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere.

Nach Angaben von Martin Gosen, Sprecher von Coca-Cola Deutschland, sind noch weitere Standorte in Deutschland betroffen. Dabei handelt es sich um knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte, unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg- Vorpommern.

Analyse der Sprache bei der Berichterstattung

Bei der Beschreibung der aktuellen Situation von Coca Cola habe ich bewusst die üblich verwendeten Formulierungen benutzt. Schaut man sich die hunderte Artikel zu der Situation an, verwenden so gut wie alle die selben Schlüsselworte. Wie sagt man so schön, es geht nicht darum was man sagt, sondern wie man es sagt. Im folgenden möchte ich das wichtigste Schlüsselwort in allen Artikeln kurz etwas genauer betrachten.

Betroffen

Betroffen Coca ColaDas Wort „betroffen“ wird auffällig oft in der Berichterstattung zur Schließung von Coca Cola Standorten in Deutschland verwendet. Sprache ist eine Waffe und hier wird die Sprache sehr gezielt gewählt. Lesen wir Menschen das Wort „betroffen“, so löst es in uns selbst eine Betroffenheit aus, wir denken an die armen Menschen, die ihre Arbeit verlieren. Hier einige Synonyme zur Betroffenheit: beklommen, bekümmert, berührt, bestürzt, betreten, fassungslos, getroffen, innerlich bewegt; (bildungssprachlich) konsterniert; (umgangssprachlich) perplex, verdattert, wie auf den Mund geschlagen; (landschaftlich) bekniffen; (österreichisch umgangssprachlich) betroppezt

Alles negativ behaftete Wörter, die im Menschen ein Unwohlbehagen auslösen. Dieses Gefühl wird direkt mit dem Verlust von Arbeitsplätzen in Verbindung gesetzt und somit auch mit der Situation von Coca Cola.

Was tut Coca Cola auf unserer Welt?

18Coca-Cola Deutschland steigt aus dem Mehrwegsystem aus. Der Konzern ersetzt seine 0,5 sowie 1,5 Liter Mehrwegflaschen gegen unökologische Einweg-Plastikflaschen und Getränkedosen. Mit erheblichen Folgen für die Umwelt. Der amerikanische Getränkekonzern kämpft seit vielen Jahren weltweit gegen Umweltgesetze und überschwemmt die Märkte mit Einwegplastikflaschen und Getränkedosen.Nicht nur, dass Coca Cola sehr zuckerhaltig ist und deshalb bei übermäßigem Genuss zu Übergewicht und all den damit verbundenen Folgen führt, die Coca Cola Company hat auch massiv gegen Kinderschutz und Umweltschutz Standards verstoßen. Z.B. in der Abfüllanlage in Indien entnimmt der Cola Konzern bis zu 500 Millionen Liter Grundwasser im Jahr, was zu einer Senkung des Grundwasserspiegels führt und zu einer Unterversorgung der Einheimischen mit Trinkwasser. Außerdem wies eine Studie erhöhte Pestizidwerte in Coca Cola nach.

In Kolumbien wird Coca Cola vorgeworfen, mit Hilfe von rechten Paramilitärs Druck auf die Arbeiter der dortigen Anlage ausgeübt zu haben. Sogar Morde an Gewerkschaftsmitgliedern wurden dem Cola-Konzern zur Last gelegt (die Klagen jedoch abgewiesen). In einem von Mark Thomas gedrehten Dokumentarfilm stellte der Journalist massive Verstöße gegen Umweltschutzauflagen sowie im Bereich der Kinderarbeit fest, ebenso Einschüchterungsversuche und Gewalt gegenüber Gewerkschaftern. Zugegeben, dieser Dokumentarfilm ist alt, aber kein Mensch kann wirklich glauben, dass Coca Cola, einer der größten Konzerne der Welt, die Gewinnmaximierung hinter umwelttechnische und menschliche Bedürfnisse stellt.

Was Coca Cola mit unserem Körper macht

Stellen Sie sich vor, Sie würden in Ihren Frühstücks-Tee oder -Kaffee zwölf Stück Würfelzucker rühren. Klingt abartig? Nun, das ist die Menge Zucker, die eine 0,33-Liter-Dose Cola enthält. Eine Ein-Liter-Flasche enthält sogar 40 Stücke Würfelzucker.

Der Süßstoff in Light-Cola hat Nebenwirkungen

Viele Cola-Fans nehmen an, es sei gesünder, den Zucker durch einen Süßstoff zu ersetzen. Doch das ist falsch. Light-Produkte enthalten oft Aspartam, das unter dem Verdacht steht mehrere fatale Nebenwirkungen zu haben: unter anderem Kopfschmerzen, Benommenheit, Verwirrung, Gedächtnisverlust, Sehstörungen, Ohrensausen, Depressionen, Gewichtsprobleme und Muskelschmerzen. Hier empfehle ich ihnen sich mit dem Stoff Aspartam weiter zu beschäftigen und sich objektiv zu informieren. Finden sie heraus wie der Stoff auf den Markt gekommen ist und staunen sie selbst. 

Coca Cola und unsere Zähne

Cola enthält nicht nur Zucker, sondern auch Phosphorsäure. Das ist ein Zusatzstoff, der in speziellen Tanks für gefährliche Güter gelagert und transportiert werden muss. Phosphorsäure löst beim Trinken das Kalzium der Zähne und greift die Oberfläche des Schmelzes mikroskopisch an. Die Folge: Karies. Das ist übrigens nicht nur ein Problem bei Cola, sondern bei allen säurehaltigen Lebensmitteln: Auch Menschen, die regelmäßig Fruchtsäfte trinken, haben oft Karies. Besonders schädlich ist es übrigens, die Zähne direkt nach dem Cola-Trinken zu putzen. Dann nämlich ist der Schmelz angegriffen und wird von der Zahnbürste weggeschabt.

Coca Cola und die Auswirkungen auf unsere Knochen

Knochen Coca ColaWo wir gerade bei der Phosphorsäure sind: Die ist ein Kalziumräuber und schwächt auf Dauer die Knochen von Heranwachsenden. Sie bindet Kalzium und bildet mit ihm ein für den Körper wertloses Salz. Eine ähnliche Wirkung hat auch der Inhaltsstoff Phosphat. Die Folge: spröde Knochen. In einer Studie befragten Forscher der amerikanischen Harvard School of Public Health Teenager zu ihren Trinkgewohnheiten und Knochenbrüchen. Dabei fiel auf: Mädchen, die oft Cola trinken und zudem Sport machen, haben dreimal häufiger Knochenbrüche als Mädchen, die etwas anderes trinken. Die Bruch-Raten weiblicher Teenager, die nur Cola trinken, war sogar fünfmal höher als bei Mädchen, die keine trinken.

Die deutsche Rezeptur für Cola enthält einen Farbstoff, der in Kalifornien nur mit dem Hinweis „krebserregend“ verkauft werden darf

Coca ColaBei der Herstellung des Farbstoffs E150 kann laut „Spiegel Online“ die Substanz 4-Methylimidazol entstehen, die unter dem Verdacht steht, krebserregend zu sein. In den USA mussten Abfüller von Cola vor zwei Jahren daher ihre Produktionsweise ändern, so dass weniger 4-Methylimidazol entsteht. Sonst hätten die Flaschen mit dem Hinweis „krebserregend“ bedruckt werden müssen. In Europa wurde die Produktionsweise nicht verändert.

Es gibt noch viele weitere negative Auswirkungen von Coca Cola auf unseren Körper, hier wurden nur einzelne Beispiele genannt.

Die Wahrheit über die Situation von Coca Cola

Coca Cola schließt also in ganz Deutschland Standorte, was bedeutet es ? Für mich bedeutet es nur, dass immer mehr Menschen sich ihrer eigenen Macht bewusst werden. Bewusst darüber werden, dass sie mit jedem Euro den sie ausgeben einen Antrag versenden, einen Antrag darauf das gleiche Produkt unter den selben Umständen wieder zu produzieren. Immer mehr Menschen werden sich bewusst darüber, dass ihr Handeln und ihr Konsum einen großen Unterschied macht. Wir werden uns bewusst darüber, dass es so nicht weiter gehen kann. Dass wir so einfach der Welt helfen können und vielen Menschen ein menschlicheres Leben ermöglichen indem wir zum Beispiel auf Coca Cola verzichten. Menschen machen sich immer mehr Gedanken über sich, ihren Körper und die Ursachen von Krankheiten. Immer mehr Menschen achten auf sich und die Welt auf der wir leben. Es ist eine wunderbare Nachricht, dass Coca Cola Standorte schließt, es gibt mir den Glauben an die Menschheit wieder, den Glauben daran, dass wir etwas verändern können, wir jeden Tag etwas verändern. In solchen Nachrichten spüre ich die Kraft von uns, die Kraft der 99%. Wir können dem größten Unternehmen der Welt etwas anhaben, wir können ihm zeigen wie sehr wir es ablehnen, wenn jemand oder etwas so mit unserer Welt und mit uns Menschen umgeht.

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Die Zeit in der wir leben ist die schnelllebigste, die es auf der Erde je gab, alles entwickelt sich ständig weiter, die Technologie, die Wissenschaft und eben auch wir. Ich glaube, wir leben in der spannendsten Zeit in der man leben kann, eine Zeit voller Umbrüche, eine Zeit in der es darum geht, ob wir uns als Spezies auslöschen oder innerlich so weit wachsen, dass unsere Empathie die tief in uns verborgene Gier übertrifft. Und die Nachricht über Coca Cola ist ein klarer Punkt für unsere Empathie.

kindNatürlich werden einige Menschen ihre Arbeit verlieren. Doch was war es für ein Job? Was hatten diese Jobs für Auswirkungen? Wir wissen ja jetzt was Coca Cola von unserer Umwelt denkt und wie sie mit Menschen umgeht. Wären wir auch betroffen, wenn Jobs in der Kriegsindustrie wegfallen ? Jobs bei denen Waffen gebaut werden. Wie ist es mit den Berufssoldaten? Ist wirklich sozial was Arbeit schafft? Ich kann gut auf Waffenproduzenten verzichten und würde, genau so wie sicherlich viele anderen, auch den Menschen einen Gehalt zahlen, alleine dafür, dass sie eben keine Waffen mehr Produzieren. Es gibt genug Arbeit auf unserer Erde, genug Menschen die gepflegt gehören, Bäume die gepflanzt werden müssen und Kinder die inspiriert werden sollten. Sozial ist nicht was Arbeit schafft, sozial ist was uns und unseren Planeten schützt !

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Peter
Gast

Aus dem gleichen Grund bekommen zur Zeit auch die „Burger-Ketten“ Schwierigkeiten. Ich finde auch, dass das eine gute Entwicklung ist. Die kleinen Veränderungen, die man überall wahrnimmt machen Hoffnung.

Bacardi-Fan
Gast

Alles schön und gut, aber die Standorte werden doch nur geschlossen, weil die Produktion z.b. in Tschechien wesentlich billiger. 1.5 liter aus ch-Produktion kostet im Handel Sfr. 2.10 eine 2 liter Flasche aus Tschechien kostet nur Sfr. 1.95 . Also iss nix mit weniger, kommt nur woanders her und die Firma macht gut Kasse damit.

Wolfgang
Gast
Prima Beitrag und eine fantastische Geisteshaltung. Danke. Ich selbst vermeide schon seit Jahren US-Produkte zu kaufen. Bis auf Intel- und Microsoft-Zeug bin ich US-produktfrei. Nach Alternativen für die beiden halte ich schon seit langem Ausschau. Bei Linux u. ä. vermute ich allerdings auch den langen Arm der USA. Rußland möchte nun sein eigenes Betriebssystem entwickeln. Ich drücke die Daumen und wäre gerne Abnehmer. Bei den Prozessoren scheinen die USA ein Monopol zu besitzen. Hier wäre mal ein sinnvolles europäisches Projekt umzusetzen. Aber dann: Die EU hat sich ja deutlich zum Pudel der USA degradieren lassen und verkauft ihre Bürger an… Read more »
Bacardi-Fan
Gast

Produktionsverlagerung

selbstklebendefolie
Gast

Sehr interessanter Artikel, danke für die Information. Coca-Cola schmeckt einfach super und macht sehr gute Werbung die in Erinnerung bleiben.

Gruß Sandra

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