DANKE! (30.000 Facebook Likes & ein Aufruf an alle Wegbegleiter)

Ich kann mich noch daran erinnern, als ob gestern gewesen wäre. Mein Kindheitsfreund Nikitas und ich gründeten die Facebook-Seite Wach Auf. Völlig spontan und nichtsahnend, was daraus einmal wachsen wird. Damals war jeder neue Like ein Erfolg und unseren ersten Dankestext schrieben wir, als wir 100 Likes erreicht hatten. Ein Meilenstein für den wir wahrlich dankbar waren. Diese Dankbarkeit war es auch, die uns angetrieben hat unsere Seite größer und besser zu machen und noch mehr Menschen mit unseren Botschaften zu erreichen.

Vieles hat sich seitdem geändert. Mittlerweile passiert es nicht selten, dass wir diese 100 Likes an einem Tag bekommen. Dieses rasante Wachstum ist toll und es zeigt, dass wir da etwas tun, was die Menschen bewegt und sie zu uns zieht, doch gibt es wie bei allem im Leben auch Schatten, die mit dem Erfolg kommen. Für mich war es vor allem in den letzten Wochen das Schwinden der Dankbarkeit.

Denn obwohl das Internet ein unbeschreibliches Geschenk ist, was der Menschheit ein neues Level der Interkonnektivität gegeben hat, ist es auch schnell sich darin zu verlieren. Da du die Menschen nicht persönlich siehst, die dir folgen und da du nur sehr indirekt Feedback bekommst, kann der direkte Bezug zu den Menschen schnell schwinden. Die Zahlen sind für mich nur noch Nummern geworden.

„25.000? Nichts besonderes.
Warum ist diese Woche die Reichweite runtergegangen?
Soll ich das posten, obwohl es vermutlich kaum Resonanz bekommt? Facebook könnte meine Reichweite drosseln, wenn ich nicht genug Resonanz bekomme!
Wie kriege ich schneller mehr Likes?“

Das sind Gedanken, die sich in meinen Geist eingeschlichen haben. Mein Ego war am Werk und hat meine Authentizität untergraben, hat meinen vollen seelischen Ausdruck zensiert und sich von Zustimmung und Bestätigung genährt. Dies hat die Seite zwar schnell wachsen lassen, jedoch keine Erfüllung in mir hinterlassen. Ich wusste, dass die Seite noch viel mehr Potential hat als nur Likes und Shares zu bekommen. Ich wusste in meinem Inneren, dass da noch mehr in mir schlummert, was immer dann zum Vorschein kam, wenn ich meine Erwartungen eine bestimmte Resonanz zu bekommen ablegte.

Und wer ein bisschen in sozialen Netzwerken unterwegs ist, weiß bestimmt was ich meine. Eine ganze Generation von Instagram-Models und Facebook-Berühmtheiten ist in den Selbstbestätigungsmaschinerien der sozialen Netzwerke gefangen. Und genau darauf spekulieren diese auch. Likes sind nicht nur digitale Zahlen, die dort vor deinen Augen erscheinen und dich in keinster Weise beeinflussen, sie haben einen direkten Effekt auf Körper und Geist. Auf körperlicher Ebene wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und du fühlst dich glücklich und bestätigt, worauf Facebook & Co. natürlich genau abzielen, da du ein Gefühl von Glückseligkeit mit dem Besuch der Netzwerke assoziierst.

Doch wenn man tiefer geht steckt oft ein Gefühl von Unvollkommenheit und Mangel dahinter, welcher mit den Likes kompensiert wird. Wenn man sich selbst keine Bestätigung gibt, braucht man Bestätigung von außen. Wenn man sich selbst nicht liebt, braucht man Liebe von Anderen. Meine eigene Erfahrung zeigt mir, dass diese Herangehensweise jedoch nie dein inneres Loch stopfen wird. Dein inneres Loch kann nur durch dich selbst gestopft werden. Doch dies ist nur mit einem Perspektivwechsel möglich. Und die wohl kraftvollste Perspektive von allen, deren Heilkraft alles in deinem Leben heilen kann, ist die Dankbarkeit.

Denn die Dankbarkeit zeigt dir, was ist. Sie penetriert Glaubenssysteme, die du aufgebaut hast und zeigt dir dein eigenes Licht. Von den 100 Likes zum jetzigen Zeitpunkt ist mir sie zum Ende hin ein wenig verloren gegangen und das hing eng zusammen mit dem Glauben, der mich schon seit meiner Kindheit plagt, dass ich nicht gut genug bin. Und wenn dieser Glaube präsent ist, kannst du auch 1000 Likes pro Tag bekommen, es wird nie genug sein, weil du dich selbst als nicht genug siehst. Jede noch so gute Handlung fällt durch das Loch in deinem Inneren.

Doch dann kommt diese eine Inspiration, die nun einen permanenten Perspektivwechsel in mir hervorgerufen hat. Das was mir fehlte war, dass mir nicht bewusst war, dass mir nichts fehlt. Ich war nicht bewusst und habe deswegen zu selten das wunderschöne Werk gesehen, was ich da bis jetzt aufgebaut habe. Ich habe große Talente und trage sie in die Welt hinaus. Ich inspiriere tausende von Menschen mit meinen Texten und wachse daran täglich. Ich bin gut genug, ich muss es nur sehen.

Es gibt so viel für was ich dankbar sein kann.

Ich bin dankbar für die Talente, die mir gegeben wurden.

Ich bin dankbar für die Chance eine große Rolle in dem Bewusstseinswandel dieses Planeten zu spielen.

Ich bin dankbar für die Zeit in die ich hinein geboren wurde.

Ich bin dankbar für DICH, dass du diesen Text hier liest und dem lauschst, was ich zu sagen habe. Auch du bist gut genug!

Und natürlich bin ich dankbar für die 30.000 Menschen, die Wach Auf folgen und es mir ermöglichen dem Weg meines Herzens zu folgen. Jeder Einzelne ist wertvoll und nicht nur irgendeine Zahl auf einem Bildschirm. Ein atmendes, denkendes, liebendes Wesen, dass ich durch meine Worte erreichen kann. Das sehe ich nun wieder klar. Das ist die Einstellung, die mich damals am Anfang angetrieben hat und mich zu diesem Moment gebracht hat. Und das ist die Einstellung, die meine Arbeit von nun an wieder durchdringt. Dankbarkeit. Danke.

Ein neuer Zyklus für Wach Auf beginnt

Das hier soll keine Therapiestunde werden, doch mit meiner wachsenden Bewusstheit ist mir auch klar geworden, dass der Mangel an Beziehung zu meiner Arbeit und meinen Followern nur gestopft werden kann, wenn ich mich voll präsentiere. Ich will, dass ihr mehr über die Person hinter Wach Auf erfahrt und Einblick in meine Stärken und Talente, aber auch in meine Schwächen und Ängste bekommt. Nur so kann ich weiter wachsen und nur so könnt ihr ein authentisches Bild von mir bekommen. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr unten in die Kommentare schreibt, ob euch persönlichere Blogs und Videos von mir interessieren würden.

Jetzt wo ich im emotionalen Fluss bin, will ich noch ein paar andere Themen ansprechen, was Wach Auf betrifft. Denn nun wo der Winter langsam dem Ende zugeht und ein neuer Frühling ansteht, so steht auch ein neuer Frühling in der Entwicklung von Wach Auf an. Es ist Zeit, dass ich dem Projekt eine klarere Richtung gebe und meine Reichweite nutze, um Menschen zusammenzuführen.

Mitstreiter gesucht

In den letzten Monaten habe ich gemerkt, dass Wach Auf mit der Größe, dass das Projekt jetzt erreicht hat, kaum noch alleine zu bewältigen ist. Dazu kommt noch, dass ich momentan noch kaum Geld damit verdiene, sodass ich dazu noch einen zweiten Job ausüben muss. Diese Lage hat mich in letzter Zeit zugegeben ziemlich gestresst, vor allem weil ich große Träume für Wach Auf habe und deswegen so viel Zeit dort rein stecken will wie möglich.

Nun wo das Projekt in eine neue Phase geht, ist es an der Zeit mehr Menschen miteinzubeziehen. Weder mir noch den Leuten, die meiner Seite folgen nutzt es, wenn ich mich überarbeite. Nicht umsonst schreibe ich „wir“ und nicht „ich“, wenn ich von Wach Auf schreibe. Zwar betreibe ich das Projekt nun schon seit geraumer Zeit alleine, aber ich habe es nie nur als meine Schöpfung gesehen. Es ist eine kollektive Schöpfung und es ist Zeit, dass nun auch auch mehr als ein Mensch aktiv daran teilnimmt.

Dies ist also ein direkter Aufruf zur Teilnahme an Wach Auf. Wenn du bei diesem zukunftsträchtigen Projekt teilnehmen willst und denkst, dass du mir in einer der folgenden Bereiche (oder mit einer anderen Fähigkeit) behilflich sein kannst, kontaktiere mich doch über mail@wachaufmenschheit.de und wir besprechen weiteres (optimal wäre es natürlich, wenn du in Nordrhein-Westfalen wohnst):

  • Grafikdesigner/Künstler: Du kannst Logos/Titelbilder/Memes gestalten? Dann melde dich bei mir! Außerdem ziehe ich einen T-Shirt-Shop in Betracht.
  • Gastautor: Ich suche nach aufgewachten Menschen, die begabt im Schreiben sind, mit den Dingen über die ich schreibe resonieren und die Dinge aus einer höhereren Perspektive sehen können. Ein gewisser Wissensschatz ist natürlich Grundlage, den Themen sind aber kaum Grenzen gesetzt: Geldsystem (und Alternativen), Politik, bewusster Konsum, Ernährung, Bewusstsein, mystisches Wissen etc.
  • Soziale Medien: Wenn du mir beim Verwalten und Posten auf Facebook, Instagram & Co. helfen willst, kannst du dich gerne bei mir melden. Optimal wäre, wenn du weißt wie man Bildbearbeitungsprogrammen umgeht, um Bilder zu erstellen. Ein kritisches Auge auch alternativen Berichten gegenüber und ein lösungsorientiertes Vorgehen sind Voraussetzungen.

Finanzierung von Wach Auf

Wer Wach Auf schon ein länger verfolgt, weiß, dass ich eine einjährige Reise durch Australien und Neuseeland hinter mir habe. Schon während der Reise war mir eines vollkommen klar: Ich werde meine Berufung Wach Auf zu meinem Beruf machen!

Als ich dann letzten September wiederkam war mein Fokus voll auf das Projekt gerichtet. Ich hatte einen Traum und steckte jede freie Minute in seine Erfüllung. Ich brachte mir selbst die Grundlagen bei, um eine Webseite zu bauen und fing an neue Texte zu schreiben bzw. die Texte zu erweitern, die ich schon auf meiner Reise geschrieben hatte. Nebenbei betrieb ich noch die Facebook-Seite und übersetzte Videos für den YouTube-Kanal, um meine Reichweite auf möglichst vielen Netzwerken zu erweitern.

Nach ungefähr einem Monat veröffentlichte ich die Seite und die Resonanz war durchweg positiv, was mich weiter in meinem Weg bestärkte. Doch irgendwas brachte mich von meinem Ziel ab. Zwar schrieb ich weiter Artikel und arbeitete hart, doch so wirklich Geld kam durch die Seite nicht rein. Ich probierte zwar durch Affiliate-Programme und Spenden Geld für mein Projekt einzunehmen, doch irgendwie wollte es nicht so wirklich fließen.

Die Reichweite ist sicherlich nicht das Problem, mit ca. 110.000 Besuchern pro Monat gibt es andere Menschen, die von ihrer Internetseite leben können. Was mir und meinem Ziel im Weg stehen sind wohl eher zwei Dinge:

  1. Ich will nur Produkte und Dienstleistungen bewerben, die ich wirklich unterstütze. Das limitiert natürlich meine Auswahlmöglichkeiten enorm, da nur nachhaltige Dinge in Frage kommen, die zur Lösung beitragen und nicht noch mehr Probleme kreieren. Zwischendurch probierte ich das Netzwerk von Google Adsense aus, welches benutzerabhängige Werbung schaltet. In dieser Zeit waren meine Einnahmen wohl am höchsten, doch mir wurde schnell bewusst, dass dies nicht der Weg ist, den ich gehen will. Ich kann nicht Kritik gegen Großkonzerne und deren perfide Spielchen schreiben und gleichzeitig benutze ich ein Netzwerk von Google, welches teilweise Werbung von Konzernen anzeigt, die genau das Problem verkörpern, welches ich anspreche.
    Ich löschte also das Netzwerk wieder und bin momentan dabei Firmen und Personen zu finden, die ihren Teil zum Bewusstseinswandel beitragen. Wenn du eine Firma hast, auf die diese Beschreibung zutrifft, und du Nutzen aus monatlichen 110.000 Webseiten-Besuchern und ca. 500.000 wöchentlich erreichten Personen auf Facebook ziehen willst, kannst du mich über mail@wachaufmenschheit.de kontaktieren.
  2. Ich hatte einen inneren Widerstand gegen das Geld. Ich kann noch nicht genau sagen warum, aber ich habe es mir selbst nicht zugelassen wirklich Geld mit meiner Seite zu verdienen. Mit all den freien Informationen und Inspirationen, die ich über die Jahre den Menschen gegeben habe, ist es eigentlich nichts skandalöses nun auch seinen Lebensunterhalt mit seiner Leidenschaft verdienen zu wollen, und doch habe ich mich gesträubt, dieses Thema direkt anzusprechen. Vermutlich hängt dies auch damit zusammen, dass ich keinen meiner Follower verärgern wollte. Doch mir ist klar geworden, dass dies vermutlich eher ein Hirngespinst war, als dass die Leute wirklich darüber sauer sind, dass ich mit meiner Leidenschaft mein Geld verdienen will. Und allen Menschen kann ich es sowieso nicht Recht machen, also höre ich lieber auf mein Herz und die Menschen, die dann noch an meiner Seite bleiben, sind auch diejenigen, die ich mit meiner Seite erreichen will.

Hiermit also der klare Aufruf: Wenn du mich und das Projekt Wach Auf unterstützen willst, würde ich mich von ganzem Herzen darüber freuen, wenn du meine Arbeit finanziell unterstützt. Wach Auf soll nicht nur ein Informations-Portal bleiben, ich will ein Netzwerk von erwachten Menschen aufbauen, welche das neue Bewusstsein gemeinsam einläuten. Dafür brauche ich jedoch eine finanzielle Grundlage und du kannst mir behilflich sein diese zu schaffen.

Über die Seite Patreon kannst du meine Arbeit langfristig unterstützen, je nachdem wie viel du spendest gibt es ebenfalls kleine Belohnungen obendrauf. Hier geht es zu meiner Patreon-Seite: → https://www.patreon.com/wachauf

Außerdem kannst du mich per Dauerauftrag unterstützen oder mir eine einmalige Spende zukommen lassen, eine langfristige Unterstützung würde ich natürlich allein wegen der Planungssicherheit bevorzugen.

Vielen vielen Dank, wenn du dich dazu entscheidest, Wach Auf zu unterstützen!

Vernetzung

Ich habe es schon länger im Kopf, aber bin einfach noch nicht dazu gekommen: Ich will die Menschen, die sich mit Wach Auf verbunden fühlen stärker vernetzen.

Ich hatte da erstmal an eine von Facebook & Co. unabhängige Seite gedacht, wo man sich gegenseitig austauschen kann. Zuerst habe ich überlegt ein Forum auf dieser Seite zu installieren, was ich allerdings noch besser finde ist die Idee eines sozialen Netzwerks rein für Erwachte! Mit den technischen Möglichkeiten von heute ist das relativ einfach realisierbar.

Was hälst du von der Idee? Schreib mir doch in die Kommentare, ob du solch ein alternatives Netzwerk besuchen würdest.

Worte zum Abschluss

Wie du vielleicht gemerkt hast, war ich in den letzten Tag inaktiv. Das liegt daran, dass ich mich momentan von allem mentalem und körperlichem Ballast löse. Wenn du Tag ein Tag aus in etwas eintauchst, kann es schnell passieren, dass deine Sicht darauf unklar wird und du dich in Verhaltensmustern verlierst. Vor allem die Tatsache, dass sich meine Arbeit zum Großteil im Internet abspielt hat meinen Geist in letzter Zeit ein wenig vernebelt.

Momentan faste ich und löse mich nicht nur von körperlichen Giften, sondern löse mich auch von geistigen Abhängigkeiten, damit ich aus einer neuen Perspektive auf mein Leben blicken kann. Ich habe allerdings schon ein paar Artikel für die nächsten Tage vorbereitet und werde beim nach Innen gehen vermutlich viel Inspiration zum Schreiben finden, nur werde ich erstmal nur ins Internet gehen, wenn es wirklich nötig ist. Stellt euch also darauf ein, dass neben den geplanten Artikeln erstmal wenig kommt. Wenn ich zurückkomme greife ich dann allerdings so richtig an, jedoch zielgerichteter und mit einem geklärten losgelösten Geist.

30.000 Menschen folgen meiner Seite nun… doch das ist erst der Anfang! Ich habe große Träume für Wach Auf und habe keine Zweifel daran, dass ich diese auch manifestieren werde.

Ein Danke an alle, die mich auf dieser Reise begleiten.
Lasst uns gemeinsam den Weg für eine neue Welt bereiten!

Daniel Schröer

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