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Diese Heatmap zeigt wo wir bestimmte Emotionen in unserem Körper fühlen

160614_Secret_Wach auf Menschheit_300x250Es ist bekannt, dass unsere Einstellung, Emotionen und Gefühle unseren Körper auf verschiedene Weisen beeinflussen. Gefühle von Hoffnungslosigkeit z.B. beeinflussen unser Hormonsystem und verändern die chemischen Reaktionen in unserem Gehirn. Verschiedene emotionale Zustände agieren als Auslöser, welche sich auf unsere Biologie auf etliche Art und Weisen auswirken. So verändert sich das Tempo unseres Herzschlags, unterschiedliche Drüsen werden aktiviert, unsere Gehirnaktivität verändert sich entsprechend des emotionalen Zustands und die Liste geht weiter und weiter.

Eine neue Studie, welche in den Proceedings of the National Academy of Science veröffentlicht wurde, demonstriert, dass verschiedene emotionale Zustände verschiedene physische Reaktionen im Körper auslösen. Emotionen wie Ärger beeinflussten den Körper in einem anderen Körperareal, als es z.B. die Emotionen Angst, Abscheu, Glück, Liebe und Depression taten. Jede einzelne Emotion korrelierte mit einem bestimmten Teil des Körpers.

Die Studie wurde an der Aalto Universität von einem Forscherteam aus biomedizinischen Ingenieuren durchgeführt. 700 Freiwillige aus Finnland, Schweden und Taiwan nahmen an der Studie teil.

„Emotionen werden oftmals im Körper gefühlt, und es wurde schon länger angenommen, dass somatosensorisches Feedback bewusste emotionale Erfahrungen hervorruft. Nun enthüllen wir eine Map von mit verschiedenen Emotionen verbundenen körperlichen Sensationen bei der wir eine einzigartige topographische „Selbstbericht-Methode“ (=self-report method) benutzt haben. In fünf Experimenten wurden Teilnehmern zwei Körper-Silhouetten gezeigt sowie emotionale Wörter, Geschichten, Filme oder Gesichtsausdrücke. Anschließend wurden sie gefragt die Körperareale anzumalen, deren Aktivität sie durch die verschiedenen Stimulierungen sich erhöhen oder verringern fühlten. Verschiedene Emotionen wurden konstant und experiment-übergreifend mit den gleichen statisch seperablen Körpersensations-Karten in Verbindung gebracht. Diese Karten stimmten von westeuropäischen bis zu ostasiatischen Testsubjekten übergreifend überein.“1

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Unabhängig von Rasse und Geschlecht korrelierten bei der Mehrzahl der Teilnehmer die emotionalen Zustände mit den gleichem Teil des Körpers. Normalerweise sind die Resultate bei einer großen Gruppe von 700 Personen sehr verlässlich und beweiskräftig.

„Emotionen regulieren nicht nur unsere mentalen, aber auch unsere körperlichen Zustände. Auf diese Weise bereiten sie uns zügig auf Gefahren, aber auch auf Möglichkeiten, wie z.B. angenehme soziale Interaktionen in unserem Umfeld vor.“, so Assistenzprofessor Lauri Nummenmaa in einer Presseveröffentlich der Aalto Universität.“

Diese Studie ist eine weitere wichtige Erinnerung daran, wie Emotionen unseren Körper beeinflussen können. Bist du dir bewusst, wie deine Emotionen deinen Körper, deine Gesundheit und Andere in deinem direkten Umfeld beeinflussen? Innerer Frieden wird sich nicht nur auf deine mentale, sondern auch auf deine physische Gesundheit auswirken!

Wie lassen wir Emotionen los, welche uns nicht dienlich sind? Nehmen wir Wut als Beispiel. Stell dir vor, dass du den ganzen Tag einen Benzin-Kanister mit dir trägst, und was auch immer dich in der externen Welt aufregt, ist das Feuerzeug. Dies kann ein Konzept, ein Gedanke, ein Mensch etc. sein. Es gibt nun zwei Art und Weisen, wie du diesen Benzin-Kanister loswirst.

Die erste ist, dass du bewusst den kompletten Benzinkanister anzündest und alle angestauten Emotionen rauslässt. Ein Kind ist meist noch mit seinem Körper in Harmonie und wenn neues Benzin in seinen Kanister einläuft, zündet es dies unmittelbar an. Jedoch erlernen wir durch Eltern, die moderne Leistungsgesellschaft und das Erziehungssystem anstatt das Benzin direkt anzuzünden, den direkten Fluss zu stoppen. Jedoch geht das toxische Benzin dadurch jedoch nicht weg, sondern staut sich in unserem Körper-Kanister und manifestiert sich in Form von Muskelverspannungen, Krankheiten und Körperhaltung. Viele Menschen tragen diesen Ballast seit Kindheitstagen mit sich rum und können sich deswegen nie 100%ig auf die authentischen Emotionen des jetzigen Momentes einlassen. Was du also tun solltest, ist diesen Kanister zu nehmen und ihn mitsamt seiner angestauten Emotionen anzuzünden. Ein wunderbares Beispiel wie dies gehen kann, ist dieses Video von Elliott Hulse. Oftmals kannst du erst wenn der Kanister leer ist aus einer neuen frischen Perspektive auf dich und dein Leben blicken.

Die zweite und wohl langfristig transformierendste Methode ist die Desidentifikation von deinen Emotionen. Anstatt das Benzin anzuzünden, beobachtest du es und erkennst, dass du nicht das Benzin bist. Du bist das Bewusstsein hinter all dem was dir geschieht und wenn du deine (Gedanken und) Emotionen bewusst beobachtest, ohne auf sie zu reagieren, lösen sie sich von selbst auf und enthüllen tiefere Selbst-Erkenntnis. Ein wunderbarer Film über Emotionen nennt sich Emotion – Lass los und du bekommst, was für dich bestimmt ist

Wusstest du, dass dein Herz elektromagnetische Felder ausstrahlt, welche sich gemäß deiner Emotionen verändern? Dass das menschliche Herz-Magnetfeld mehrere Meter vom physischen Körper entfernt gemessen werden kann? Dass du dein Immunsystem durch positive Emotionen stärker machen kannst? Dass negative Emotionen ein Chaos im Nervensystem veranstalten können, aber positive Emotionen das Gegenteil tun? Für mehr Informationen hierüber, schau dir die unglaubliche Arbeit der Wissenschaftler des Heartmath Institute an.

Vielen Dank an den Autor dieses Artikels: Arjun Walia von Collective Evolution. Die Übersetzung wurde von mir, Daniel Schröer von Wach Auf erstellt und die kursiv geschriebenen Abschnitte wurden von mir ergänzt. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, vergiss nicht ihn mit deinen mit deinen Freunden zu teilen.


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  1.  http://www.pnas.org/content/early/2013/12/26/1321664111

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Katrin
Gast

Der Link im Text: Emotion – Lass los und du bekommst, was für dich bestimmt ist
funktioniert leider nicht.

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