Bis 2020 will die Stadt den Plastikverbrauch eliminieren.
Plastikverschmutzung ist eine der größten Belastungen für unseren Planeten. Ob du es glaubst oder nicht, jeden Tag wird genug Plastik weggeworfen, um viermal den Globus zu umrunden. Noch dazu kommt, dass ca. 50% des Plastiks nur einmal genutzt wird, bevor es weggeworfen wird.
Um das Problem der Plastikverschmutzung einzudämmen, hat die Stadt San Francisco vor kurzem etwas monumentales beschlossen: sie wurde die erste Stadt in Amerika, welche den Verkauf von Plastikflaschen verboten hat.
Dieser Schritt ist ein Vorbild für eine globale Bewegung, welche die riesigen Mengen an Müll reduziert, die jedes Jahr von der milliardenschweren Plastikflaschen-Industrie verbraucht wird und seine Spuren in unserer Natur hinterlässt.
Über die nächsten vier Jahre wird das Verbot den Verkauf von Plastikflaschen auslaufen lassen, welche 21 Unzen (ca. 600 Gramm) Flüssigkeit oder weniger halten können. Eine Ausnahme ist zulässig, wenn kein Zugang zu einer adäquaten Wasseralternative besteht, berichtet GlobalFlare.
Think Outside the Bottle campaign, eine nationale Kampagne, war eine der größten Unterstützer des Vorschlags für einen Bann des „umweltunfreundlichen Produktes“.
Während der Bann in San Francisco weniger strikt ist wie z.B. die kompletten Verbote in 14 Nationalparks und einer Anzahl von Universitäten in Concord, Massachusetts, ist er ein Schritt in die richtige Richtung.
Jene, die sich nicht an den Bann halten, könnten eine Strafe von bis zu $1000 erhalten. Das ist definitiv ein Grund auf die wiederverwendbare Glasflasche zurückzugreifen.
„Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung unseres kein-Müll-Ziels“ sagt Joshua Arce, der Vorsitzende der Umwelt Kommission. „Wir hatten große öffentliche Events ohne Plastikflaschen für Jahrzehnte und wir werden weiterhin gut ohne sie auskommen.“
Es ist nicht der erste Versuch der Stadt die Plastikverschmutzung einzudämmen. In der Vergangenheit hat San Francisco Plastiktaschen und Schaumstoffbehälter verbannt.
Bis 2020 soll der Prozess so weit fortgeschritten sein, dass kein weiterer Müll mehr auf die Müllhalde kommt, so das Ziel der Stadt. Die Verlagerungsrate steht nun bei 80%.
Was sagte die „American Beverage Association“, welche Coca-Cola und PepsiCo beinhaltet, über das Plastikflaschenverbot? Der Bann sei „nicht mehr als eine Lösung auf der Suche nach einem Problem. Dies ist ein missgeleiteter Versuch, um Müll in einer Stadt der begeisterten Recycler zu reduzieren.“
San Francisco mag mehr recyceln als andere Städte, doch ist es dringend notwendig, dass Plastikverschmutzung eingedämmt wird. Vielleicht werden andere Städte der mutigen Führung San Francisco’s folgen und Plastik langsam aber sicher aus dem Verkehr ziehen.
Dies ist nicht nur ein großer Schritt für die Natur, aber auch für die Gesundheit der Menschen in San Francisco, da sich toxische Weichmacher aus den PET-Flaschen ablösen und ins Getränk gelangen.
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